09. Mai 2009

Weniger Hochzeiten in der Rezession

Zumindest in den USA hat die Weltwirtschaftkrise schon spürbare Auswirkungen auf die Zahl der Hochzeiten. Rund ein Viertel aller Heiratswilligen haben ihre Hochzeit aufgrund der Rezession zunächst einmal verschoben.

Hochzeiten sind ein kostspieliges Unterfangen. Rechnet man die Ausgaben für die Hochzeitsfeier und allem drum herum wie Fotografen, Videofilmer und Unterbringung der Hochzeitsgäste zusammen, so kommt man schnell in den fünfstelligen Bereich – zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise keine Summe, die jedes Brautpaar übrig hat. Zumindest für die USA hat eine Forschungsgruppe herausgefunden, dass die Zahl der Hochzeiten wegen der globalen Rezession in diesem Jahr deutlich niedriger ausfallen dürfte als noch in den Jahren zuvor. Rund ein Viertel aller Paar werden ihre Hochzeit verschieben, 9 Prozent sogar um mehr als ein Jahr.

Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die gesamte Hochzeitsbranche. In den Vereinigten Staaten kostete eine Hochzeit in den vergangenen Jahren durchschnittlich rund 20.000 Euro, die gesamte Hochzeitsbranche setzt in den USA etwa 50 Milliarden Euro jährlich um. Es ist damit zu rechnen, dass diese Summe für 2009 und 2010 zum einen durch die geringere Zahl der Hochzeiten und zum anderen durch kleinere Hochzeitsbudgets deutlich niedriger ausfallen wird.

Auch für Deutschland kann man davon ausgehen, dass die Hochzeitsbranche darunter leiden wird, sollte die Rezession voll auf den Arbeitsmarkt durchschlagen. Wenn das Geld knapp wird, wird bei Feierlichkeiten als erstes gespart.



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